Willst Du etwas wissen, lese darüber.
Willst Du etwas lernen, studiere es.
Willst Du etwas meistern, unterrichte es. – Yogi Bajan -

Seit 1988, dem Diplom – Abschluss meiner Ausbildung an der Schauspiel – Akademie Zürich, arbeite ich als Schauspieler und Regisseur; seit 1996 auch als Schauspieldozent und Coach.
Schon während meiner Schauspielschulzeit beschäftigte mich der Wunsch, möglichst viele unterschiedliche schauspielmethodische Ansätze kennenzulernen und zu studieren.
Die damit verbundene Neugierde und der damit verbundene fortlaufende Prozess künstlerischer Entwicklung treibt mich bis heute in meinem Wirken als Coach an.
Auf meinem Weg entwickelten sich intensive Begegnungen mit den Methoden von Sanford Meisner, Michael Chekhov / George Shdanoff / Lenard Petit, mit denen von Lee Strasberg / Susan Batson / Cathy Haase, oder Harold Guskin und mit anderen Einflüssen wie etwa aus der Tiefenentspannung, der Meditation, der Präsenzarbeit, und mit diversen Lehren der Psychologie.
Meine Erfahrung mit professionellen Schauspielern / innen zeigt, dass sich die Anforderungen und die Erwartungen an den modernen Schauspieler in den letzten 20 bis 30 Jahren vervielfacht haben.
Schauspieler, die den Großteil ihres Berufslebens mit einigen oder gar einzelnen festen Engagements an Theatern verbringen, sind die Ausnahme und nicht die Regel.
Für die meisten gilt es, einen Spagat zwischen abhängigen und selbständigen Arbeitsverhältnissen zu bewältigen; der heutige Schauspieler sollte sich genauso souverän in seinen Mitteln auf einer Theaterprobe wie auf einem Filmset bewegen können, er sollte sich ebenso gut in ein Ensemble und in einen längeren Probenprozess mit einem Regisseur integrieren können, wie er auch fähig sein muss, absolut selbständig und komplett eigenständig vorgeprobt mit einer Figur, einem Charakter am Set zu erscheinen.
Er sollte mühelos zwischen den Medien wechseln können, auch was die Bereiche Synchronisation, Mikrofonsprechen oder Moderation angeht. Zudem kommt er nicht daran vorbei, sich als Freischaffender die nötigen marktstrategischen Fähigkeiten wie Werbung, Vermarktung, Profilentwicklung, Präsenz etc. anzueignen.
All diese Anforderungen erzeugen oft genug einen Druck, der verhindern kann, dass sich im Spiel die künstlerische Persönlichkeit des Einzelnen nicht wirklich entfaltet und der kreative Prozess gestört wird.
Innere Freiheit, Leichtigkeit, Freude, Entspannung und Konzentration als Basis des Spiels zu schaffen, ist mir daher stets vorrangiges Ziel in der Zusammenarbeit. Auf die individuellen Stärken und auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen oder der Gruppe eingehend entwickle ich dann kreative methodische Angebote, die im jeweiligen Moment am effektivsten wirken und spielerisch zugleich sind.
Dazu steht mir die Erfahrung eines breiten schauspielmethodischen Spektrums zur Verfügung, das sich in der Praxis ständig erweitert.